Werkzeuge & Rechner

Pumpenwellenleistung berechnen.

Hydraulische Leistung, benötigte Wellenleistung und eine frei gewählte Leistungsreserve aus dem Betriebspunkt abschätzen.

Dezimalkomma oder Dezimalpunkt verwenden, ohne Tausendertrennzeichen. Einheitenwechsel rechnet den Eingabewert um.

Medium und Betriebspunkt
Wirkungsgrad und Reserve
Als Verhältnis eingeben: 0,8 entspricht 80 %. Motorwirkungsgrad ist hier nicht enthalten.
Mindestens 1. Der Beispielwert 1,2 entspricht 20 % Reserve; passend zum Projekt festlegen.

Hydraulische Leistung und Wellenleistung

Der Förderstrom, die Förderhöhe und die Mediumdichte bestimmen die an die Flüssigkeit übertragene hydraulische Leistung. Mit dem Gesamtwirkungsgrad der Pumpe folgt daraus die benötigte mechanische Leistung an der Pumpenwelle.

Phyd = ρ · g · Q · H
PWelle = Phyd / η
Pmit Reserve = f · PWelle

Intern: ρ in kg/m³, Q in m³/s, H in m und g = 9,80665 m/s². Die Leistung ergibt sich zunächst in Watt und wird als kW sowie ergänzend als mechanical horsepower (hp, nicht PS) ausgegeben.

Was bedeutet das für die Motorauswahl?

Der Reservefaktor ist eine projektabhängige Eingabe. Ein pauschaler Zuschlag ist kein vollständiger Auslegungsnachweis. Entscheidend sind außerdem die größte Leistungsaufnahme im vorgesehenen Betriebsbereich, Anlauf, Übertragungselemente, Betriebsart, Frequenzumrichter, Kühlung und Herstellerangaben.

Die Wellenleistung ist nicht die elektrische Aufnahmeleistung des Motors. Für diese sind zusätzlich Motor- und gegebenenfalls Umrichterwirkungsgrad zu berücksichtigen. Die Ergebnisgröße mit Reserve ist noch keine Auswahl einer normierten Motorbaugröße.

Rechengrundlagen

Diese Rechner unterstützen die technische Vorbemessung. Die Eignung der Annahmen und Ergebnisse ist für die konkrete Anwendung zu prüfen. Eine vollständige Pumpen-, Anlagen- oder Antriebsauslegung wird dadurch nicht ersetzt.