Spezifische Drehzahl berechnen.
nq und Ns aus Drehzahl, Förderstrom und Förderhöhe bestimmen – mit Einheitenumrechnung sowie Berücksichtigung von Stufen und Laufradeintritten.
Was beschreibt die spezifische Drehzahl?
Die spezifische Drehzahl verbindet Drehzahl, Förderstrom und Förderhöhe am Bestpunkt. Sie hilft beim Vergleich geometrisch ähnlicher Laufräder und bei der ersten Einordnung einer geeigneten Bauform.
nq = n · √QEintritt / HStufe0,75
Metrische Konvention: n in min⁻¹, Q in m³/s und H in m. Die US-Konvention Ns verwendet dieselbe Gleichung mit US gpm und ft. Deshalb unterscheiden sich die Zahlenwerte um etwa den Faktor 51,6; sie dürfen nicht unmittelbar verglichen werden.
Bei gleich belasteten Stufen gilt HStufe = H / Stufenzahl. Bei einem zweiströmigen Laufrad wird die halbe Gesamtfördermenge je Eintritt verwendet.
Einordnung der Bauform
Niedrige Werte kennzeichnen eher radiale, höhere Werte zunehmend gemischtströmige und schließlich axiale Bauformen. Die im Ergebnis verwendeten Bereiche unter 35, 35–80, 80–160 und ab 160 sind grobe Orientierungsschwellen der metrischen Konvention, keine verbindlichen Konstruktionsgrenzen.
Die spezifische Drehzahl allein bestimmt weder Wirkungsgrad noch Laufradgeometrie. Mit Betriebspunkt, Saugverhalten, Baugröße und weiteren Entwurfsparametern gemeinsam bewerten.